Schülerzeitung der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, Krefeld

KTGInfo.de 2007 © / Vom SPIEGEL 2005, 2006, 2007 und 2008 unter die TOP TEN der Schülerzeitungen im deutschsprachigen Internet gewählt!
HOME
NEWS
FOTOS
KLASSEN
MOODLE KONTAKT
 


.CHAT  REDAKTION  DISCLAIMER  IMPRESSUM  SCHULE  KREFELD




KTGInfo.de


Meldungen / Aktuell





Nachbarschaft ist mit KTG-Schülern ganz zufrieden!


Berliner-Wettbewerb beim Schulbistro


Die Halbjahreszeugnisse stehen vor der Tür


Was ist ein "Spunk"?!


Schockierendes YouTube-Video


Mädchenpower im Sportunterricht


Erste Stoffproben mit Schulkleidungs-Logo sind da!


Power Chipz erobern KTG im Sturm!


Elisabeth (6d) erhält diesjährigen KTG-Lese-Oscar


KTG-Schüler erzählen von ihren Erfahrungen mit der Schweinegrippe


"Projekt Klasse" - ein klasse Projekt!


Logo-Wettbewerb entschieden!


Mobbing? Manchmal auch in der Schule!


Die Zahnfee zu Besuch in der KTG


KTG-Toiletten zum ekeln!


SV beschließt Urabstimmung über Logo!


Das neue Schul-Bistro im Härtetest


10er bereiten sich auf sichere Berufswahl vor


Nauenweg-Übergang endlich sicherer!


Sehr emotionaler Finnland- Austausch


KTG-Schüler als Autoren in der Krefelder Mediothek


Schließfächer für Oberstufen- Schüler


Neue COMENIUS-Assistentin an der KTG


Querungshilfe wird nicht gebaut!


22 neue Stolpersteine für Krefeld


Ganz großes Theater im KRESCH


5d schafft Sensation: Stadtrat sagt ja zu Querungshilfe am Nauenweg


"Fußballgöttin" Sabrina


Schwammwunder in der 8b


Nauenweg-Skandal: Politiker zu Besuch bei der Redaktion


Lebensgefahr auf dem Schulweg


Geiles Wochenende


Lebensretter Fahrradhelm


York 2008 - Ein geiler Ausflug


SV diskutiert leidenschaftlich: Schulkleidung an der KTG?









TOP MELDUNGEN
KTGInfo.de


ZDF-heute / Newsticker

KTG-Nachbarn sind mit uns zufrieden!



KTG, 25.02.2010.
Man hört immer wieder, dass die Nachbarn der Schule, sich darüber aufregen, dass irgendwelche gemeinen Schüler, unserer Schule, entweder auf den Garage der Nachbarn herumtoben, oder aber in den Schrebergärten etwas kaputt machen.Wenn das so wäre, würde das erstens den Ruf unserer Schule schädigen und zweitens wäre das echt nervig für unsrere Nachbarn.  Wir haben mal nachgefragt, wie das Verhältnis der Nachbarn zu unserer Schule wirklich ist. Einen Nachmittag lang sind wir durch die Nachbarschaft gezogen
  und haben Leute nach ihrer Meinung zur KTG gefragt. Dabei haben wir erstaunliche Dinge zu hören bekommen. Die KTG hat gar keinen so schlechten Ruf.

Erstaunlicherweise haben wir ein positives Verhältnis zu unserer Nachbarschaft. Unser erstes Interview fand in der Hacol Tankstelle statt. Die Pächterin der Tankstelle, Kirsten Monien (im Bild oben rechts), sagte uns: “Ich mag die Kinder der KTG. Es wurde zwar auch schon mal geklaut, aber das hat nichts an dem guten Verhältnis geändert." Während den Pausen verlassen viele Kinder unserer Schule, das Schulgelände um sich, Kaugummis, Bonbons etc. zu kaufen.Daher haben die KTG-Schüler einen beträchtlichen Anteil am Umsatz der Tankstelle.

Gegenüber der Schule steht ein Bratwurststand. Es ist genau das gleiche Problem wie an der Tankstelle, denn viele Schüler verlassen das Schulgelände, um sich was an der Bude, bei der Tankstelle oder bei Netto zu kaufen. Deswegen war Herr Schütz (der Schulleiter, der KTG) von Anfang an nicht damit
zufrieden, dass genau gegenüber der Schule ein Bratwurststanderöffnete.

Für Frau Wehmöller und deren Tochter Jasmina W. ist die Nähe zu unserer Schule kein schlechter Standort. Denn die KTG-Schüler sind für 40% der Pommes-Umsätze verantwortlich. Jasmina (Foto rechts) im Interview mit KTGInfo: “Das Verhältnis zwischen mir und den Schülern ist echt super! Mit ein paar Schülern habe ich mich sogar angefreundet! Einmal versuchte ein Schüler, mit Schneebällen auf uns zu werfen, aber sonst ist da nichts Negatives“.

Auch der dritte Befragte, Dieter Beier (Foto unten links), konnte nichts Schlechtes über die KTG sagen. Manchmal, so der Hausmeister eines benachbarten Wohnblocks, werfen Schüler Müll in die Vorgärten. Oder sie machen "Klingelmännchen" und verstecken sich dann im Hausflur, sobald die Tür aufgemacht wird. Aber das findet er nicht besonders nervig, eher altersgemäß. Von übertriebenem Lärm weiß Herr Beier jedenfalls nichts zu berichten.

Ein weiterer Anwohner, Karl Walter, wohnt seit vielen Jahren direkt neben der KTG und kann auch nur
Positives berichten. Er wohnt gerne in der Nähe einer Schule, findet die allermeisten Schüler sehr höflich und freut sich darüber, Kontakt mit vielen jungen Leuten zu haben.

Probleme mit den Nachbarn? Wir können das nicht bestätigen. Gut so...


Berliner-Wettbewerb bei unserem Schulbistro!


KTG, 28.01.2010. Karneval steht vor der Tür - und da ernährt man sich vor allem von: Berlinern. Das weiß auch der Betreiber unseres Schulbistros, die Firma Schollin. Am Montag, den 1. Februar, startet Schollin einen Wettbewerb, bei dem es darum geht, dass möglichst viele Berliner verkauft werden. Teilnehmen werden alle Schulen, bei denen Schollin ein Bistro betreibt. Also kurz: Diejenige Schule gewinnt, bei der in der Karnevalszeit am meisten Berliner verkauft werden. Was gibt es zu gewinnen? Nun, für uns als Schule vor allem die Ehre! Einen richtig tollen Preis kriegen die Verkäuferinnen, Frau Link, Frau Fritsche und ihre Kolleginnen. Und die Redaktion von KTGInfo findet: die haben sich das auch verdient, so nett wie die sind!


Frau Fritsche uns Frau Link

Zurück zum Seitenanfang...

Die Halbjahreszeugnisse stehen vor der Tür...

KTG, 21.01.2010.
Die Zeugnisse stehen vor der Tür. In der KTG werden sie am 29.01. ausgeteilt. Viele Schüler haben schon jetzt gemischte Gefühle, wenn sie an ihre Noten denken. KTGInfo hat mit zwei Schülern gesprochen und sie nach ihren Befürchtungen gefragt: Alex und David aus dem 6. und 7. Jahrgang. Beide sind sicher, dass sie gute Sportnoten haben werden. Probleme sehen sie vor allem bei ihren Fremdsprachen.

KTGInfo: "Hast du Angst vor deinem Zeugnis?"
David W: "Ja ein bisschen."
KTG Info: "Warum?".
David.W: "Wegen meiner schlechten Noten".
KTGInfo: "Welche Note ist denn besonders schlecht?".
David.W: "Wahrscheinlich eine 4 in Englisch."
KTGInfo: "Was ist denn deine beste Note - und in welchem Fach?".
David.W: "In Sport rechne ich mit einer 2."
KTG Info: "Danke schön für das Interview!".


KTGInfo: "Alex, hast du Angst vor deinem Zeugnis?"

Alex: "Nein".
Ktg Info: "Echt nicht? Bist du so gut?"
Alex: "Na ja, ich weiß eben wie meine Noten sind."
KTGInfo: "Glaubst du, dass du einen guten Durchschnitt hast?".
Alex: "Da bin ich mir ziemlich sicher!".
KTGInfo: "Was ist denn deiner Meinung nach deine beste
Note?"
Alex: "Ich habe eine 1 in sport!".
KTGInfo: "Danke für das Interview!"
Alex: "Kein Problem!"

Wir selber haben übrigens keine Angst vor den Zeugnissen...

Erdem-Latif Alkan und Tobias-Hofman

"Spunk?!", "Nihilartikel"? Hää...?


Spunks aus dem E-Kurs von Frau Scheller?

KTG, 19.01.2010. Was, bitteschön, ist ein Spunk? Ein emaillierter Kochtopf? Ein Abdichtungsplättchen im Deckel einer Plastikflasche? Ein Vorläufer des heutigen Fußballspieles? Eine beleidigende Begrüßung unter Jugendlichen?
Mal im Ernst: großen Spaß bereitete allen 19 Schülern der 9a und 9c im Deutsch-Kurs von frau Scheller das Verfassen einer Erklärung des Begriffes „Spunk“ als fingierter, also erfundener Lexikoneintrag. Aufgerufen zu dieser Aktion hatte die Wissenschaftliche Buchgesellschaft gemeinsam mit der Stiftung Lesen zu einem wissenschaftlich-literarischen Schülerwettbewerb für Schüler an weiterführenden Schulen in Deutschland.

Aufgegriffen wurde die Idee von Frau Scheller im E-Kurs der Klassen 9a und c, wo die Schüler sich gleich mit viel Spaß an die sprachlich herausfordernde Aufgabe begaben.

Marius Dick, Merve Tok, Jeremie N`konga und Serkan Kurt verfassten besonders witzige und kreative Erklärungen in der Fachsprache der Lexika. Die Jury der Veranstalter kürte sie daher als Gewinner und übersandte ihnen je ein 24 bändiges dtv-Lexikon. Die Schüler freuen sich sehr darüber, denn die Benachrichtigung zum Gewinn verriet, dass eine riesige Resonanz auf den landesweiten Wettbewerb erfolgt sei. Ihre Einträge wurden von der Jury als herausstechend bewertet und daher mit dem wertvollen Büchergewinn belohnt.

Ein solcher „Nihilartikel“ wird auch „U-Boot“ oder „Grubenhund“ genannt und beschreibt Personen, Situationen oder Gegenstände, die in Wirklichkeit nicht existieren. Derartige fingierte Einträge in Nachschlagewerken dienen zum einen dazu, Raubkopierer zu entlarven, zum anderen aber der spaßigen Unterhaltung.

Alle von den Schülern der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule verfassten Beiträge können auf KTGInfo natürlich nachgelesen werden. Ob und welcher dieser fingierten Einträge im nächsten Lexikon zu finden sein wird, bleibt allerdings ein Geheimnis.

Die ganze Wahrheit über Spunks: [Hier...]


Schockierendes YouTube-Video



KTG, 14.01.2010. Eisbären rasen der Erde entgegen, krachen auf Hochhaus- und Autodächer und und bleiben leblos im eigenen Blut liegen. Dann ein Cut und die Einblendung eines Texes: "Ein durchschnittlicher Europaflug produziert über 400 Kilogramm Treibhausgas pro Passagier. Das ist das Gewicht eines ausgewachsenen Eisbären." Dieses Schockvideo wurde von der britischen Umweltschutzgruppe "Plane Stupid" auf YouTube eingestellt. Seitdem haben es weltweit rund eine Million User angeklickt.

Der Name ist Plane Stupid ist echt originell und sagt aus, worum es der Gruppe geht: "plain stupid" heißt eigentlich auf Deutsch "saudumm". "Plane stupid" heißt dann so viel wie "dummes Flugzeug". Mit ihrem schockierenden Video will die Gruppe also Front machen gegen die Viel- und Billigfliegerei und die damit verbunden Umweltschäden, vor allem natürlich den CO2-Ausstoß.


Mädchenpower im Sportunterricht

Marylin und Laura



Ein Porträt von Natalie Hackler und Merve Tok

Eigentlich könnten sie sehr stolz auf das Erreichte sein, doch eher bescheiden berichten  Marylin Mickerts und Laura Cacciatore von ihrem sportlichen Erfolg. Die beiden schlanken, aufgeschlossenen 14Jährigen sind Klassenkameradinnen und Freundinnen aus der 9c der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule.

Bereits in den Sommerferien haben die beiden den Lehrgang zum Übungsleiterhelfer bzw. Sporthelfer begonnen und nach 10 Hospitationsstunden und mehreren aktiven Übungsstunden halten sie jetzt endlich das erfolgreich abgeschlossene Zertifikat in der Hand.

„Die Ausbildung hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir haben eine ganze Reihe neuer Erfahrungen in Theorie und Praxis gesammelt. Außerdem haben wir viele nette Leute getroffen“, berichtet Marylin. „Es hat sich wirklich gelohnt“, ergänzt Laura, „ wir können jetzt unser fachliches Wissen anwenden und dürfen selbst Sportangebote organisieren und durchführen.“

Aufmerksam auf diesen Lehrgang für 13 bis 17jährige Schüler aller Schulen wurden sie durch ihre Klassenlehrerin, die zugleich auch Sport bei ihnen unterrichtet. „Frau Scheller hat uns ganz gezielt angesprochen, weil sie beobachtet hat, dass wir immer gerne das Aufwärmtraining im Sportunterricht übernommen haben.“

Zusammen mit 20 anderen Jugendlichen aus ganz Krefeld trafen die Mädchen sich eine ganze Woche lang täglich beim SC Bayer Uerdingen, um den Aufbau von Übungsstunden, Regeln bei der Planung und Durchführung kennen zu lernen und eigene praktische Erfahrungen zu sammeln. „Natürlich haben wir auch etwas über Gefahren im Sport, Sicherheitshinweise, Hilfestellungen und Verletzungsrisiken gelernt. Als Ergänzung wurde uns geraten, einen 1. Hilfe Kurs zu belegen; das werden wir noch tun“, erklärt Laura.

Seit dem Sommer übernehmen die Schülerinnen häufig die Einstiegsphasen im Sportunterricht, manchmal auch in anderen Klassen, wenn es in ihren eigenen Stundenplan passt. Sie unterstützen die Sportlehrer und sammeln jede Menge Erfahrung. Ob sie manchmal Probleme haben sich durchzusetzen? Laura winkt selbstbewusst ab: „Nein, unser Unterricht macht Spaß und wenn jemand mal nicht richtig mitzieht, dann können wir ihn motivieren oder ihm erklären, warum er sich jetzt zurückhalten muss.“ „Wir trauen uns auch jetzt zu, z.B. eine AG zu betreuen oder kleinere Sportevents zu planen und durchzuführen“, berichtet Mary und wippt mit ihrem blonden Pferdeschwanz. „Wir haben viele neue Spielformen kennen gelernt und das quer durch die verschiedenen Sportarten.“

Tatsächlich können die beiden jetzt sogar schon ein wenig Geld verdienen mit ihrem neuen Hobby. Schulen mit Ganztagsbetrieb freuen sich über die Unterstützung durch Übungsleiter- und Sporthelfer und auch Vereine setzen die Helfer gerne in den Trainingsstunden im Kinder- und Jugendsport ein. „Die Beschäftigung mit dem Thema Gesundheit hat mich auch in meinem Wunsch bestärkt, Physiotherapeutin zu werden“, verrät Marylin. Bereits im Februar beginnt sie in diesem Beruf ein Praktikum, um sicher zu gehen, dass diese Ausbildung für sie das Richtige ist.  Laura hat sich noch nicht endgültig für einen Beruf entschieden: „Ich sehe mich noch um, ein bisschen Zeit habe ich ja noch“, lächelt sie und mit dem Gong der Schule verschwinden beide in die Caféteria, um sich erst einmal vom langen Sitzen und vielen Sprechen zu erholen. Arm in Arm natürlich, Mädchenpower eben!

Zurück zum Seitenanfang...

Erste Stoffproben mit Schulkleidungs-Logo sind da!


T-Shirt mit Logo

KTG, 17.12.2009.
Rechtzeitig zum "Tag der offenen Tür" kamen die ersten Stoffproben. Die Düsseldorfer Firma "School Trends", mit der wir zurzeit über die Details eines Vertrages verhandeln, hat uns ein T-Shirt mit einem Muster des Logos geschickt. Und die Redaktion von KTGInfo findet einhellig: das ist ziemlich gut gelungen! Das Logo ist direkt auf die Kleidung aufgestickt und nicht als Badge aufgenäht. Dadurch sieht es viel wertvoller aus. In der Mensa könnt Ihr zurzeit eine Schaufensterpuppe mit dem T-Shirt und natürlich mit dem Logo bewundern. Die Klamotten wird es nicht nur in dunkelblau, sondern auch in hellblau, rot und schwarz geben.

Power Chipz erorbern KTG im Sturm!



KTG, 03.12.2009.
Im Moment geht an der KTG nur noch 'was mit WWE Power Chipz. Wer keine Chipz hat, der kommt an der KTG nicht weit. An den Tischtennisplatten wird nicht mehr Tischtennis gespielt, in der Solarhalle wird nicht mehr gechillt; überall spielen KTG-Kids nur noch mit den bunten "Chipz". Die Teile sehen aus wie Pokerchips. Abgebildet sind darauf allerdings keine Zahlen, sondern Bilder von berühmten Wrestlern. Ziel des Spieles scheint in erster Linie zu sein, dem Gegener möglichst viele Chipz abzuzocken. Wie das geht?

Die Regeln sind ziemlich einfach. Zwei Spieler treten gegeneinander an, indem jeder von ihnen einen Chip einsetzt, d.h. auf den Boden legt. Der Spieler mit dem wertvolleren Chip darf dann zuerst versuchen, mit einem anderen Chip auf die beiden auf dem Boden liegenden Chips zu werfen. Wenn er Glück hat, drehen sich beide Chips und er gewinnt. Er darf dann den Chip seines Gegners behalten.



Auf diese Weise kann man mit der Zeit von Klassenkameraden eine Menge Chips dazugewinnen. Hat man Pech, steht man auf einmal ganz ohne Chips da. Tobias aus der 6d hatte mal über zwanzig Chips beisammen. nach einer Pechsträhne waren es auf einmal nur noch zwei. "Da ging's mir richtig scheiße!", so Tobias im Interview mit KTGInfo. "Ich hatte fast alles verloren. ich kam mir vor wie der letzte Loser."  Kurz darauf wendete sich das Blatt (bzw. Tobias' Chipz...) und er gehörte wieder zu den Chipz-Kapitalisten.

"Ich spiele mit den Chipz, weil es total spannend ist. Die Sache macht echt süchtig!", so Timon - ebenfalls aus dem 6. Jahrgang der KTG. "Entweder Gewinnen oder Verlieren - wie beim Pokern." Nachfolgend seht Ihr ein YouTube-Video über die Wrestling-Chips, gedreht von RTL:



Drei Chipz kosten zurzeit 1,50€. Man weiß allerdings nie, welche Chipz in der Packung sind. Richtig wertvoll sind Chips mit goldenem oder rubinartigem Farbanteil. Auf diese Chipz haben es natürlich alle abgesehen. Nur selten werden sie deshalb in einem Spiel eingesetzt.

Abgesehen von der Farbe enthält jeder Chip noch eine bestimmte Anzahl von Sternen: je mehr Sterne, um so wertvoller ist er.

Elisabeth (6d) erhält diesjährigen KTG-Lese-Oscar!


Elisabeth beim Training

KTG, 10.12.2009.
"Der Sieger steht fest!", das sagte Frau Bellmann, ehe sie den Namen der Siegerin des diesjährigen Lesewettbewerbes verkündete: Elisabeth Metschies. Sie hatte sich gegen fünf Konkurrenten aus allen Klassen des 5. Jahrgangs durchgesetzt. Alle Bewerber um den "KTG-Lese-Oscar" mussten die Jury durch besonders ausdrucksvolles und flüssiges Vorlesen überzeugen. Zu lesen war ein Ausschnitt aus einem von den Konkurrenten selbst ausgesuchten Buch. Wie bei einem Casting konnte jedes Jury-Mitglied für die Leseleistung der Kandidaten Punkte verteilen. In der Jury saßen Frau Bellmann, Herr Theine, Frau Vieten und Frau Lohmann. Für die Schüler saß unser Schülersprecher, Herr Theine, in der Jury.

Ehe sie zum Wettbewerb zugelassen wurden, mussten sich alle Kandidaten zunächst in ihren eigenen Klassen durchsetzen. Die Entscheidung in der Schlussrunde fiel nach zwei Durchgängen. Alle sechs Kandidaten mussten erst einen Auszug aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. Danach war der Text vorgegeben: Ein Märchen aus Tibet, bei dem es um die große Liebe zwischen einem Zimmermann und einer Prinzessin ging.

Die von den Kandidaten selbst ausgewählten Texte waren sehr unterschiedlich. Dilara aus der 6f z.B. las aus ihrem Lieblingsbuch "Hanno malt sich einen Drachen. Die Siegerin, Elisabeth Lucia Frizzi, wie sie mit ganzem Namen heißt, las aus "Drei auf der Flucht" von Paul Shipton. Der Held dieser Geschichte ist ein kleiner Affe, der aus seinem Käfig im Zoo ausbricht, um die Welt näher zu erkunden.

"Elisabeth hat total flüssig und lebendig gelesen," sagt Emre aus der 6c. "Obwohl ich für Shirin aus meiner Klasse war, muss ich anerkennen, dass Elisabeth die Beste war."

Tobias, ein Klassenkamerad Elisabeths, war ebenfalls schwer beeindruckt von ihrer Leseleistung. "Die Welt um mich herum verschwand und ich war mitten im Buch. Mehr noch: je länger ich Elisabeth zuhörte, um so mehr wurde ich zu dem Affen, der aus seinem Käfig ausbrach."

"Wir haben echt Schwein gehabt!"



KTG, 03.12.2009. Nathalie, Pascal und David (Namen von der Redaktion geändert) geht es wieder richtig gut. Letzte Woche konnte davon noch keine Rede sein. Die drei Sechstklässler litten an einer sehr seltenen Form der berüchtigten Schweinegrippe. Neben den üblichen Grippesymptomen - leuchtend rote Nase, Rasselatmung und hochsommerliche Temperatur - nahmen sie auch äußerlich die Gestalt grunzender Paarhufer an. Unser Foto zeigt sie bereits auf dem Weg der Besserung. Dennoch sind drastische Spuren ihrer Krankheit nicht zu übersehen.

"Ich finde, wir haben alle drei nochmal Schwein gehabt", so David aus der 6b im Interview mit KTGInfo. Schließlich war anfangs nicht klar, ob sich die enorme Schwellung der Nase wieder zurückbilden würde.

Pascal tat sich vor allem beim Naseputzen schwer: "Das war sauanstrengend. Schließlich sind die Papiertaschentüscher vom ALDI für Schweinenasen viel zu klein! Meistens ging die Hälfte daneben... Das war voll die Ferkelei!"

"Also ich fand die Schweinegrippe zum Quieken!", verriet uns Nathalie aus der 6d. "Ich musste nicht zur Schule und da man mit Hufen nicht schreiben kann, brauchte ich auch keine Hausaufgaben zu machen!"

Die Mütter unserer drei Mitschüler, die sich bei einem ihrer Lehrer, Herrn Schweinhold, angesteckt hatten, waren nicht ganz so begeistert. Denn trotz ihrer heftigen Grippesymptome hatten alle drei den ständigen Drang, sich im Dreck zu wälzen.

"In Pascals Zimmer sah es aus wie im Schweinestall", so die Mutter eines der Genesenen. "Ich bin froh, dass diese Sauerei endlich ein Ende hat."


"Projekt Klasse" - ein klasse Projekt!



KTG, 26.11.2009. Der Deutsch E-Kurs 9a,c von Frau Scheller beteiligt sich im Moment an dem Projekt "Klasse" der Krefelder Tageszeitung WZ. Die Schüler erhalten 3 Wochen lang täglich diese Tageszeitung. Das Ziel ist, dass sie lernen wie Zeitungsartikel geschrieben werden. Am Ende werden einige von Schülern geschriebene Artikel in der WZ abgedruckt. Bei der Arbeit wurden die KTG-9er von WZ-Fotograf Maartin Leschler beobachtet. Ihm gelang dieser erstaunliche Schnappschuss mit dem Titel "Wir blicken durch!".


Logo-Wettbewerb entschieden!


KTG, 12.11.2009. Zum ersten (hoffentlich nicht letzten Mal...) hat die KTG in den vergangenen Wochen eine Urabstimmung erlebt.
Alle Schüler und Lehrer hatten die Chance über das Logo unserer neuen Schulkleidung abzustimmen. Wir haben jetzt ein Ergebnis! An der Wahl haben sich insgesamt 587 Schüler und Lehrer beteiligt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von weniger als 50%. (Barack Obama wurde mit einer geringeren Wahlbeteiligung zum US-Präsidenten gewählt...). Das Ergebnis war denkbar knapp! Mit einem Vorsprung von nur 31 Stimmen gewann das Sonnenblumen-Logo die Wahl. Dafür stimmten 309 Wähler (das sind 52,6% aller Stimmen), 278 Wähler (47,4%) entschieden sich für den zweiten Logo-Entwurf (mit dem Auge...) Die SV bedankt sich bei allen Wahlhelfern und natürlich auch bei allen Wählern für die geile Aktion! Wir haben jetzt ein Logo. In den nächsten Tagen bekommen wir vom Hersteller der Schulkleidung erste Stoffproben des Logos. Vielleicht kann dann vor Weihnachten schon Schulkleidung anprobiert und bestellt werden!   


Mobbing? Manchmal auch in der Schule...



KTG, 05.11.2009. Mobbing oder Mobben kommt von den englischen Wörtern für "anpöbeln, angreifen, bedrängen, über jemanden herfallen" und "Meute, Gesindel, Pöbel, Bande..." Wer unter Mobbing zu leiden hat, ist meistens arm d'ran: von allen Anderen isoliert, erlebt er den Alltag ständig aus der Sicht des Opfers; desjenigen, mit dem man's ja machen kann.

Die Schülerin Lili T. (alle Namen von der Red. geändert) wurde von ihrer Mitschülerin Angelika M. gemobbt und gehänselt. Angelika sorgte dafür, dass plötzlich die ganze Klasse Lili mobbte.

Ein paar Tage später weinte Lili so verzweifelt, dass unser Klassenlehrer einen Stuhlkreis in der KL-Stunde einberief. Es wurde heftig debattiert und gestritten. Als der Stuhlkreis zu Ende war, schien das Problem aus der Welt geschafft.

Aber der Schein trügte! Nach dem Stuhlkreis mobbte die Klasse Lili T. noch heftiger als sonst. Lili wurde sogar geschlagen. Als sie zu unserem Klassenlehrer ging, ist endlich etwas geschehen: Beim nächsten Stuhlkreis bekam unsere Klasse richtig, richtig Ärger!!!

Das Problem war jetzt tatsächlich aus der Welt geschaft. Es kam heraus, dass sich Lili und Angelika wegen einer von Anna K. verbreiteten Lüge stritten.

Morgana Noll (6c)

Die Zahnfee zu Besuch in der KTG!



KTG, 05.11.2009. Als unser Lehrer uns gesagt hat: "Morgen kommt der Zahnarzt!", waren alle ängstlich und manche von uns kündigten an, dass sie am nächsten Tag nicht zur Schule kommen würden. Einfach alle sprachen in der Pause über den Zahnarzt so, als ob sie damit rechneten, dass ihre Zähne gezogen werden.

Als es dann am nächsten Tag soweit war, sah ich, dass alle da waren - nun aber noch ängstlicher als am Tag zuvor. Wir stellten uns leise und eingeschüchtert auf und gingen zum Selbstlernzentrum, wo die Zahnärztin schon auf uns wartete.

Ausgerechnet ich war als Erster an der Reihe. Die Zahnärztin hat uns gleich beruhigt, dass sie keine Zähne ziehen werde. Sie wolle nur "kontrollieren" - und seitdem liebe ich das Wort "kontrollieren"...

Kein schmerzhaftes Bohren, eine nette Zahnärztin und - das beste von allem - kein Unterricht! Meine Klassenkameraden sind jetzt alle dafür, dass jede Woche irgendein Zahnarzt in die Schule kommt.

Erdem-Latif Alkan (6f)
KTG-Klos sind zum ekeln!


Die Decke im Mädchenklo der Solarhalle

KTG, Oktober 2009. Manchmal komme ich vom Pinkeln, will mir die Hände waschen … und dann ist keine Seife da! Dann fühle ich mich echt angepisst!“ Mit diesen drastischen Worten umschrieb ein KTG-Schüler (der ungenannt bleiben möchte) seinen Eindruck von den Toiletten an unserer Schule. In Zeiten der Schweinegrippe klingt es fast schon wie ein Skandal, dass keine Seife vorhanden ist. Doch weder der Hausmeister noch das Reinigungspersonal sind schuld an diesen Zuständen. Wir selber, d.h. die Schüler der KTG, tragen die Verantwortung für die ekelige Toiletten-Situation. Die Seifenspender sind nicht deshalb oft leer, weil sie nicht befüllt werden, sondern weil es unter uns einen Haufen Idioten gibt, die es irgendwie witzig finden, sie leer zu machen. Einer der Hausmeistergehilfen hat neulich eine Schülerin dabei beobachtet, wie sie in der einen Hand eine Zigarette hielt und mit der anderen solange auf den Seifenspender drückte, bis er leer war. Toll! Super!

Aber das ist noch lange nicht alles. Beim Betreten der Klos geht es meist schon los, vor allem im Jungen-Klo. Da stinkt es oft so bestialisch, dass man unverrichteter Dinge am Eingang kehrt machen möchte. Der Grund ist so einfach wie widerlich: Manche Jungs pinkeln mit voller Absicht neben die Klos. Dass sie dann selber in ihrer eigenen Pisse stehen (Ihr entschuldigt die heftige Ausdrucksweise…), scheint sie nicht weiter zu stören.

Sicher habt Ihr alle bemerkt, dass man sich vor dem Gang zum Klo sein
Klopapier von einer Rolle am Eingang abwickeln muss. In den Kabinen ist nämlich keins mehr. Nach Auskunft des Reinigungspersonals ist es zu oft vorgekommen, dass KTG-Schüler ganze Klopapierrollen abgewickelt und ins Klo gestopft haben. Ergebnis: die Klos waren verstopft und mussten aufwändig gereinigt werden.

Selbst vor grober Sachbeschädigung schrecken manche nicht zurück: In einem der Mädchen-Klos wurde der Spülkasten offenbar mit einem Feuerzeug abgefackelt.

Und habt Ihr schon mal in den Klos an die Decke geguckt? Alles voller ekeliger brauner Ränder, die daher kommen, dass ständig nasse Klopapierklumpen dagegen geklatscht werden.

Wer macht sowas?! Die eigenen Klos vollpissen, verstopfen, versiffen, kaputt machen…?! Man könnte meinen, dahinter stecken Leute, die etwas gegen saubere Klos haben.

„Ich finde es ehrlich zum kotzen, dass man hier nicht auf’s Klo gehen kann, ohne sich zu ekeln!“, sagt Tanja aus der 11 im Interview mit KTGInfo. Lamin – ebenfalls aus der 11. Klasse – stimmt ihr zu: „Ich bin dieses Schuljahr von einer Hauptschule an die KTG gewechselt. An meiner alten Schule waren die Klos wesentlich sauberer.“
(Foto links: Nicole,
Tanja und Lamin)

Lamin und Tanja sind sich einig: „So kann das hier nicht weitergehen! Wir haben ein Recht darauf, zu pinkeln oder uns die Hände zu waschen, ohne dabei vor Ekel die Luft anhalten zu müssen!“ Ihre Mitschülerin Nicole könnte sich eine „Aktion Saubere Klos“ vorstellen: „Vielleicht sollte die SV das mal in die Hand nehmen.“

Das wird sie. Aus sicherer Quelle hat die KTGInfo-Redaktion erfahren, dass die Toiletten-Situation auf die nächste SV-Tagesordnung gesetzt wird.



SV beschließt Urabstimmung über Schulkleidungs-Logo!

KTG, 05.10.2009. Die SV hat beschlossen, an der Abstimmung über das Logo für die Schulkleidung alle Schüler teilnehmen zu lassen. In der SV-Sitzung setzte sich schließlich das Argument durch, dass man eine Entscheidung, von der alle 1200 Schüler betroffen sein werden, nicht durch 40 Klassensprecher treffen lassen sollte. Es wird also eine sogenannte Urabstimmung aller Schüler geben, d.h. eine Wahl, bei der jeder sich für den einen oder anderen Logo-Entwurf entscheiden kann. Die Wahl soll noch in dieser Woche stattfinden. Außerdem beschloss die SV, dass auch die Lehrer mit abstimmen sollen, da auch ihnen die Schulkleidung angeboten wird.

Unten seht Ihr nun die zwei Logos, die zur Wahl stehen. Das zweite Logo (mit der Sonnenblumme) ist nach einem Beschluss der SV noch einmal farblich abgewandelt worden. Statt eines dunkelblauen Hintergrundes (wie in der Europa-Fahne) ist der Hintergrund nun in einem neutralen Helllgrau gehalten, wodurch das Logo besser zu den verschiedenen Farben der Schulkleidung passt.

Also: welches Logo soll auf die Schulkleidung: Logo 1 oder Logo 2???


Logo 1: neue, dynamische Formen und ein Auge der Weisheit...



Logo 2: die KTG-Sonneblume mit den Sternen aus der Europa-Flagge.

Zurück zum Seitenanfang...

Das neue Schul-Bistro im Härtetest



KTG, 23.09.2009. Als die Schule nach den Sommerferien begonnen hat, ist etwas Neues gekommen… ein Bistro, in dem man viele leckere Backwaren kaufen kann. Es gibt dort verschiedene Brötchensorten!
Das neue Bistro ist  in der Teestube, neben der Solarhalle.


Im Deutsch-E-Kurs der Klasse 8 a bei Frau v.Renteln haben wir das Bistro getestet. 17 Schüler/innen haben die Frische, den Fettgehalt, die Auswahl, den Preis, den Service und die Hygiene unter die Lupe genommen. Dabei haben wir auf einer Notenskala von 1-10 Punkte vergeben.

Beim Punkt Hygiene  ist uns zunächst aufgefallen, dass die Verkäuferin zwar Einmalhandschuhe trug, sie aber dennoch mit denselben Handschuhen das Geld angenommen und einfach alles damit angefasst hat. Allerdings haben wir erfahren, dass die Handschuhe verhindern sollen, dass  eventuelle Keime von den Händen auf die Lebensmittel kommen.



Den meisten haben die Brötchen gut geschmeckt, aber einigen von uns gefällt es nicht, dass auf vielen Brötchen Remouladensoße ist. Dadurch erhöht sich der Fettgehalt, es schmeckt alles nach Soße - und: es kleckert! Hier bietet das Bistro an, Brötchen ohne Soße, bzw. dafür mit mehr Butter zu bestellen.

Die Preise sind deutlich günstiger als in einem Brötchenshop in der Stadt.
Es gibt eine Mappe, die wir uns für den Unterricht ausleihen durften, in der alle Zutaten und die Nährwerte der einzelnen Brötchensorten aufgelistet sind. (Stichwort : Gesunde Ernährung!)

Das Bistro hat unserer Meinung nach einen großen Vorteil:  Wir können dort ohne Stress und gefahrlos einkaufen. Das ist anders, wenn wir zum Baguettewagen an der Straße vor der Schule gehen. Denn dort wird oft geschubst, besonders die Kleinen haben darunter zu leiden.

Wir kamen im Gesamtergebnis auf einen Wert von 6,61 Punkten. Also liegt das Bistro in einem guten Bereich. Die meisten Punkte hat die Auswahl bekommen, nämlich 9,2 von 10 Punkten. Das ist echt sehr gut!


10er bereiten sich auf sichere Berufswahl vor



KTG, September 2009. Sechs Wochen große Ferien – nein, nur vier Wochen! Hitzefrei und ins Schwimmbad – nein, nur für die anderen! Herbstferien frei – nein, ein Praktikum steht an! Donnerstagsnachmittags frei – nein, nicht für uns! Wir, dass sind elf Schülerinnen und Schüler der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, besuchen zur Zeit die 10-te Klasse. Freiwillig nehmen wir an dem Projekt „Den Übergang meistern“ teil. In den Großen Ferien haben wir zwei Wochen Zeit ge-„opfert“ und an einem Berufsorientierungs-Camp teilgenommen, in dem wir unsere Stärken und Schwächen ausgelotet haben und nun bereiten wir uns zehn Monate zusammen auf den Schulabschluss und auf die Berufseingangphase vor. In den Herbstferien und in den Osterferien nehmen wir an Praktika teil, um auch in der Praxis auszutesten, ob unsere Vorstellungen der Realität entsprechen oder ob wir uns noch umorientieren müssen. Ziel des Projektes ist es, dass wir nicht wie einige unserer Mitschüler keine Lehrstelle haben, sondern, dass wir sicher wissen, was aus uns wird und welche Möglichkeiten wir für unsere Zukunft haben.

Die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule in Krefeld arbeitet mit der Volkshochschule Krefeld im BIWAQ-Projekt „Die Menschen fördern – den Stadtteil stärken“ zusammen. Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie der ARGE Krefeld gefördert.


Nauenweg-Übergang endlich sicherer


Endlich sicherer: Piktogramm und Schild am Nauenweg

KTG, 08.09.2009. Fast ein ganzes Jahr hat es gedauert, ehe die Stadtverwaltung auf unsere Forderung nach einem sicheren Fußgänger- und Radfahrerüberweg am Nauenweg reagiert hat. Vor den Sommerferien mussten wir sogar befürchten, dass überhaupt nichts passieren würde.

Zur Erinnerung: Schüler des 5. Jahrgangs hatten im September 2008 die Parteien im Krefelder Stadtrat darum gebeten, für einen sicheren Überweg auf Höhe der Schlufftrasse/Nauenweg zu sorgen. Schließlich ist diese gefährliche Stelle ein Bestandteil des offiziellen Krefelder Schulradwegeplanes. Der Stadtrat stimmte dann der Errichtung einer sog. "Querungshilfe", d.h. einer kleinen Mittelinsel, einstimmig zu. (Siehe Meldung...)

Dann die unerwartete Wendung: das Tiefbauamt verweigerte die Umsetzung des Ratsbeschlusses, da das sog. Eisenbahnkreuzungsgesetz angeblich dagegen sprach. Nach diesem Gesetz darf 25 Meter vor und hinter einem Bahnübergang keine bauliche Maßnahme ergriffen werden.

Skandalös an dieser Verwaltungsentscheidung: nur wenige Hundert Meter entfernt, auf der Forstwaldstraße, besteht seit Jahren eine Querungshilfe neben einem Bahnübergang der Schluff - weniger als 10 Meter vom Bahnübergang entfernt!

Die SV, die Schulleitung und die Schulpflegschaft wandten sich dann direkt an den Oberbürgermeister, Herrn Kathstede, der sich vor ein paar Tagen selber vor Ort ein Bild gemacht hat. Und dann ging alles sehr schnell: Erst wurden Warnschilder aufgestellt, dann sind in beiden Fahrtrichtungen Piktogramme auf den Asphalt gemalt worden! Der Autoverkehr wird dadurch wirkungsvoll auf die gefährliche Kreuzungsstelle hingewiesen.

Diese Maßnahmen sind der erste Schritt auf dem Weg zu einer wirklich sicheren Lösung. Der Oberbürgermeister hat uns längerfristig die gewünschten baulichen Maßnahmen in AUssicht gestellt. Außerdem sollen die überflüssigen Sperrgitter am Bahnübergang entweder ganz beseitigt oder sinnvoll verändert werden.

Vielen Dank, Herr Kathstede!!!

Sehr emotionaler Finnland-Austausch



KTG, 08.09.2009. 
Es ist unser ältester Schüleraustausch an der KTG: Alle zwei Jahre fährt eine Schülergruppe aus Krefeld ins Land der Saunas, Elche und Rentiere. Gerade sind wieder 15 Schülerinnen und Schüler aus Tampere zurückgekehrt. Sie haben eine "wahnsinnig geile und emotionale" Woche in einer der schönsten Städte Finnlands verbracht, so die Teilnehmer Pano und Umut im Interview mit KTGInfo. Begleitet wurden sie von Frau Hecq und Herrn Weinhold, die sich noch immer noch von den z.T. abenteuerlichen Eindrücken erholen. Das ganze Interview mit Pano und Umut:


Pano und Umut vor dem Abflug auf dem Düsseldorfer Flughafen

KTGInfo: Umut und Pano, ihr wart gerade eine Woche zum Schüleraustausch in Finnland. Wie war’s?
Umut: Es war voll der Wahnsinn! Wir hatten einen Haufen Spaß. Außerdem war die Woche sehr emotional…
KTGInfo: Emotional? Was heißt das denn?
Pano: Unsere Gastgeber sind uns ans Herz gewachsen. Einige von den finnischen Gastgebern sind richtige Freunde geworden. Einer von uns hat sich in ein finnisches Mädel verliebt und wollte eigentlich gar nicht zurück nach Deutschland.
Umut: Das wollten wir eigentlich alle nicht.
KTGInfo: Wie habt Ihr Euch bei der Abreise gefühlt?
Umut: Schiss hatte ich nicht. Aber ich war schon aufgeregt, weil ich ja nicht wusste, wie mein Austauschpartner so d’rauf ist.
Pano: Ich war auch aufgeregt. Als ich dann da war und meine Gastgeber kennengelernt habe, war ich echt erleichtert. Die sahen alle richtig nett aus.
KTGInfo: Gab es irgendwelche Zwischenfälle im Laufe der Woche?
Pano: Na ja – einer von uns hat gleich am Düsseldorfer Flughafen, also direkt vor dem Abflug – seinen Personlausweis und die Bordkarte verloren. Günstigerweise hat er beides nach einer Weile wiedergefunden.
Umut: Bei der Ankunft in Helsinki hat diese Person seinen Personalausweis dann gleich nochmal verloren. Voll peinlich.
Pano: Wir waren noch nicht richtig da, da wurde der Name dieser Person per Lautsprecher ausgerufen…
Umut: Und weil wir ewig warten mussten, bis wir den Ausweis wieder hatten, haben wir dann auch noch den Bus verpasst, der uns vom Flughafen in Helsinki nach Tampere bringen sollte.


Pano zu Besuch in einer finnischen Schokoladenfabrik

KTGInfo: Tampere ist der Ort, an dem ihr die Woche über wart?
Umut: So isses. Tampere ist voll die geile Stadt. Auf jeden Fall! Vor allem die Mädels in Tampere sind nicht von schlechten Eltern…
KTGInfo: Wir haben gehört, in Finnland gibt’s einen Haufen Seen. Gibt’s denn in Tampere auch einen?
Pano: Tampere ist sogar von zwei ziemlich großen Seen umgeben. Einer von beiden ist über dreißig Kilometer lang. In ganz Finnland gibt’s übrigens Tausende von Seen…
KTGInfo: Was war denn das coolste Erlebnis in der Woche?
Umut: Ich fand am coolsten die Hausparty bei einer Gastgeberin. Wir hatten da eine supergeile Nacht mit fast allen Gastgebern und ihren Partnern.
Pano: Ich fand am besten, dass wir uns jeden Abend zum Fußballspielen auf einem Fußballplatz getroffen haben. Das war sehr chillig.
KTGInfo: Was ist denn nach Eurer Erfahrung der größte Unterschied zwischen unserer Schule und der in Finnland?
Pano: Für mich ist der größte Unterschied das Zusammengehörigkeitsgefühl der finnischen Schüler. Die sind viel enger miteinander.
Umut: Das finde ich auch. Überhaupt finde ich die Finnen super warmherzig und aufgeschlossen.
KTGInfo: Wie sind denn die finnischen Lehrer so?
Umut: Nett. Natürlich haben die einen echt süßen Akzent, wenn sie deutsch oder englisch reden.
Pano: Ich finde sie strenger als bei uns. Wenn die einem ihrer Schüler‘ was sagen, dann spurt der sofort.
KTGInfo: Wie ist denn die Schule so ausgestattet?
Umut: Ziemlich edel. In jedem Klassenraum haben die einen ziemlich neuen Computer und einen Beamer.
KTGInfo: Was sagt ihr zum finnischen Essen?
Pano: Die Finnen trinken bei jeder Gelegenheit Milch. Morgens, mittags und abends. Das Essen war ok. Schrecklich ist allerdings die Blutwurst, die dort gegessen wird.
Umut: Ich habe sie probiert und nachdem ich hörte, woraus die so gemacht wird, habe ich erstmal eine Flasche Cola nachgeschüttet.


Gebratene Blutwurst: eine der finnischen Nationalspeisen

KTGInfo: Welche Musik hören die denn da so?
Umut: Die hören vor allem die harten Sachen: Metallica, Linkin‘ Park, Rammstein und so.
KTGInfo: Letzte Frage: Würdet Ihr nochmal nach Tampere fahren?
Pano: Ich würde sofort wieder da hinfahren. Spätestens in den nächsten Ferien werde ich wieder da sein.
Umut: Ich bin auch sobald wie möglich wieder in Tampere. Finnland ist irgendwie ´ne bessere Welt.


KTG-Schüler als Autoren in der Mediothek



KTG, 09.09.2009. Der Titel des gerade wegen der großen Nachfrage neu aufgelegten Gedichtbändchens klingt düster, doch die von den Schülern des E-Kurses der 9a und c verfassten Gedichte strahlen durch den grauen Einband hindurch.

Bereits vor den Sommerferien beendeten die Mädchen und Jungen die Arbeit an den Gedichten über ihre Heimatstadt Krefeld. Inspiriert von Gedichten über den Potsdamer Platz in Berlin machten sie sich mit ihrer Deutschlehrerin an die Arbeit, ihre Gefühle, Wahrnehmungen, Gedanken zu ihrer eigenen Stadt zu sammeln und zu formen. Dazu begaben sie sich einen Vormittag lang in ein Café am Ostwall, um von dort aus den Verkehr, die Menschen, die Natur zu beobachten, Momente aufzunehmen und in kleine und größere Texte zu "verdichten".

 Das Ergebnis beeindruckte nicht nur ihre Eltern und Lehrer: Bei der Übergabe des Gedichtbüchleins im Rathaus zeigte sich der Oberbürgermeister, Herr Kathstede, sehr erfreut über die intensive Auseinandersetzung mit unserer Stadt. Er war begeistert von den Gedichten und schlug vor, das Bändchen der Mediothek anzubieten. Und tatsächlich: seit Ende August befindet sich ein Exemplar des Büchleins in der örtlichen Mediothek im Bereich "Literaturszene Krefeld". Die Schülerinnen und Schüler können ganz zurecht stolz darauf sein. Wir gratulieren!

Es ist geplant, von einem Kunstkurs unserer Schule einzelne Gedichte bebildern zu lassen und in einer gemeinsamen Ausstellung im Rathaus der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Außerdem hat die Redaktion der Beilage der RP "Krefelder Manuskripte" Interesse bekundet, Gedichte aus dem Heftchen in dieser Beilage zu veröffentlichen.

Wenn Wünsche wahr werden: Schließfächer für Sek 2!



KTG, 22.01.2009.
Sensationelle Neuigkeiten im Oberstufenbereich: In der Sitzecke am Oberstufenbüro steht seit heute ein Schrank mit 24 Schließfächern. Jedes der Fächer kann in den nächsten Woche von einem SII-Schüler gegen eine monatliche Gebühr gemietet werden. Die Schließfächer sind mit einem Safe-ähnlichen Zahlenschloss versehen, sodass sich die künftigen Mieter vermutlich eine mehrstellige Zahlenkombination werden merken müssen. Erwartbar ist eine neue Ausrede für nicht vorhandene Hausaufgaben: "Ich hab' sie in meinem Schließfach - blöderweise hab' ich die Kombination vergessen..."

Es scheint, als wären einige Schließfächer bereits vergeben, ehe Verträge abgeschlossen worden sind. Muharrem (Bild unten) zu KTGInfo: "Ich brauch' eh keinen Vetrag. Das Schloss krieg' ich auch so auf!"





Neue COMENIUS-Assistentin an der KTG


Oksana Bugajenko aus Litauen

KTGInfo, 22.01.2009. Die KTG hat einen neuen Gast: Oksana Bugajenko aus Litauen. Frau Bugajenko ist COMENIUS-Assistentin, d.h. sie nimmt an einem von der Europäischen Union finanzierten Austausch-Programm für Studenten aus ganz Europa teil. In ihrem Heimatland Litauen studiert Frau Bugajenko Deutsch. Später möchte sie dort einmal als Deutsch-Lehrerin arbeiten. An der KTG wird sie in verschiedenen Bereichen tätig sein: sie wird AGs und offene Angebote anbieten, einige Lehrer im Deutsch-Unterricht begleiten und - vor allem - versuchen unser Schulsystem zu durchschauen. Vielleicht ist Frau Bugajenko ja bald in Eurer Klasse.

KTGInfo hat das folgende Interview mit ihr geführt:

KTGInfo: Frau Bugajenko, weshalb sind Sie eigentlich an die KTG gekommen?
Oksana Bugajenko: Ich bin hierher gekommen um ein Praktikum zu machen. Ich möchte das deutsche Schulsystem verstehen und da ich später einmal Deutsch-Lehrerin werden möchte, will ich auch ein bisschen Unterrichtserfahrung sammeln.

Warum möchten Sie denn ausgerechnet Deutsch-Lehrerin werden?
Ich habe Deutsch bereits in der Schule gelernt und jetzt habe ich mein Germanstik-Studium fast beendet. Ich habe mich schon immer für Dinge interessiert, die mit Deutschland zu tun haben, z.B. für Musik. Ich bin Musikerin, spiele Klavier und zu meinen Lieblingskomponisten gehören einige Deutsche: Bach, Beethoven, Mozart und ein paar andere.

Wie bitte?! Bach, Beethoven... das ist doch uraltes Zeug. Kennen Sie denn auch moderne Musik aus Deutschland?
Na klar! Sarah Connor kenne ich, Tokio Hotel ist in Litauen auch ziemlich beliebt. Die finde ich allerdings ziemlich furchtbar. Rammstein ist klasse, die kommen auch aus Deutschland. Außerdem interessiere ich mich für deutsche DJs, die in litauischen Clubs Platten auflegen. Im Moment finde ich Hip-Hop und R&B ziemlich gut: z.B. Rihanna und Ne-yo. Und Obama - aber der macht keine Musik - noch nicht...

Wie waren denn Ihre ersten Tage hier Krefeld? Und wie finden Sie unsere Stadt so, nach den ersten Eindrücken?
Die Stadt Krefeld finde ich ja - ehrlich gesagt - nicht besonders schön. Im Vergleich mit anderen Städten wirkt das hier alles grau und langweilig.

Das kann aber auch am schlechten Wetter liegen.
Stimmt, warten wir mal den Frühling ab. Die KTG gefällt mir allerdings superklasse! Das ist eine der schönsten Schulen, die ich je gesehen habe. Und das meine ich ganz ernst.

Zugegeben - Krefeld ist nicht gerade eine Weltstadt. Ist es denn in Ihrer Heimatstadt schöner?
Meine Heimatstadt ist Vilnius. Das ist die Hauptstadt von Litauen. Da ist immer 'was los...

Zum Beispiel?
Wir haben z.B. eine suuuuuper-schöne Altstadt...

Na toll...
Ihr wärt ziemlich beeindruckt. Wir haben da ganz alte Häuser, viele Hunderte von Jahren alt, riesige Prospekts [= litauisch für eine sehr breite Straße] mit tollen Geschäften, tausende von Kneipen und Diskotheken. Neben der uralten, riesigen Kathedrale gibt's einen wunderschönen Park. Vilnius ist einfach eine tolle Stadt.

Haben Sie denn schon Heimweh?
Nein, so schnell geht das bei mir nicht. Ich will jetzt erstmal Krefeld und Umgebung genauer kennen lernen. Vielleicht ist es hier ja gar nicht so langweilig, wie ich befürchte. Was meint ihr denn - was muss ich mir denn in Krerfeld als erstes angucken?

Mäkkes natürlich!
Was ist das denn?

McDonalds - die Fast-Food-Kette.
Na toll - davon haben wir in Vilnius mindestens zwanzig verschiedene. Das muss ich nicht unbedingt haben...

Was isst man denn so in Litauen. Gibt's da 'was typisches?
Ja sicher, z.B. die berühmten Cepelinai.

Was ist das denn?! Das klingt ja wie ein Luftschiff...
Nein, nein...


Litauische Cepelinai

Cepelinai sind Klöße aus Kartoffeln mit einer Fleisch- oder Quarkfüllung. Sehr lecker!

Kochen Sie die auch selber?
Oh nein - ich kann leider überhaupt nicht kochen.

Aber jetzt sind wir total scharf auf Cepelinai. Wir dachten, Sie würden die mal für uns kochen...
OK - ich werde meine Mutter nach dem Rezept fragen. Dann probieren wir das zusammen in Eurer Schulküche aus.

Versprochen?
Na klar! Versprochen!

Frau Bugajenko, wir danken Ihnen für dieses aufschlussreiche Gespräch!


5d sauer: Querungshilfe wird nicht gebaut!


Gefahrenstelle am Nauenweg

KTGInfo, 08.01.2009.
Ihr erinnert euch: Schüler der 5d hatten beim Krefelder Stadtrat den Bau einer sogenannten "Querungshilfe" für Radfahrer beantragt, damit der Nauenweg auf Höhe des Bahnüberganges endlich ohne Lebensgefahr überquert werden kann. Und: der Stadtrat genehmigte 10.000 Euro für den Bau eines solchen Überweges. Und jetzt das: Die Querungshilfe wird nicht gebaut! Dies entschied die Stadtverwaltung nach einem Ortstermin. Grund ist das "Eisenbahnkreuzungsgesetz", das bauliche Maßnahmen direkt neben einem Bahnübergang verbietet. Die 5d ist sauer! Bedeutet das jetzt, dass alles so bleibt, wie es ist?!


22 neue Stolpersteine für Krefeld


Der Kölner Künstler Gunter Demnig bei der Verlegung eines Stolpersteins für Sara Koppel
(Uerdinger Straße 109)


Krefeld, 29.11.2008.
Seit Dezember 2006 werden in Krefeld "Stolpersteine" verlegt. Das sind Pflastersteine mit einer Kappe aus Messing, die Informationen über Opfer der Nazis enthalten; wann sie geboren wurden, wohin man sie verschleppte und wann sie umgebracht wurden. Die Stolpersteine werden vor dem letzten Wohnort des Opfers verlegt, normalerweise auf dem Gehweg.
Im Winter 2005/2006 haben viele Schüler unserer Schule dafür gekämpft, dass die Stolpersteine in Krefeld verlegt werden dürfen. (Siehe Stolperstein-Doku auf KTGInfo.de...) Am Samstag, den 29.11., war es wieder soweit. Der Kölner Künstler Gunter Demnig (Foto), der das Projekt in vielen europäischen Städten durchführt, kam nach Krefeld und verlegte 22 neue Stolpersteine.

Damit liegen nun im Krefelder Stadtgebiet insgesamt 41 Stolpersteine. Sie erinnern an Krefelder, die von ihren Mitbürgern verfolgt, gequält oder ermordet worden sind: Juden, Sinti, Zeugen Jehovas, als "Asoziale" Verspottete, politisch Verfolgte und Opfer der Krankenmorde.

KTGInfo hat eine Seite eingerichtet, auf der alle Krefelder Stolpersteine mit Adresse abgebildet sind. In den nächsten Monaten werden hier zu jedem Opfer noch genauere Angaben erscheinen:

Link: http://www.ktginfo.de/Stolpersteine/StolpersteineKR

Şahin Mavili, Schülersprecher der KTG, zu KTGInfo: "Ich unterstütze das Projekt, weil in unserer Gesellschaft - auch in Krefeld - heute noch Menschen wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Lebensweise diskriminiert werden. Die Stolpersteine erinnern an ehemalige Bürger dieser Stadt - und daran, dass sich ihr Leid nicht wiederholen darf!"

Elisabeth Metschies (5d), KTGInfo-Redakteurin, war bei der Verlegung dabei und hat folgenden Bericht geschrieben:

Am letzten Samstag, den 29.11.08, wurden in der Stadt Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an Menschen, die von den Nazis umgebracht worden sind. Manche von ihnen wurden in Konzentrationslager gebracht. Entweder wurden sie zur Flucht gezwungen, ermordet oder in den Selbstmord getrieben.

Die erste Station war am Neumarkt. Dort wohnten Max und Johanna Hirsch. Als ich ankam, stand der Künstler samt seinem roten Pkw bereit. Herr Weinhold, mein Lehrer, mein Mitschüler Kevin, einer aus der Oberstufe und zwei alte Krefelder Damen, die viele Opfer persönlich kannten, waren auch da.

Als erstes holte Günter Demnig, der Künstler, seine Werkzeuge
aus dem Auto. Mit Hilfe eines Flacheisens holte Herr Demnig den Stein mit ganzer Kraft heraus. Danach füllte er die Lücken mit Pflastersteinen aus. Anschließend streute er feinen Sand und Zement über die Steine, bis keine Lücken mehr zu sehen waren. Schließlich goss der Künstler Wasser über die kostbaren Steine. Zum Schluss trocknete er die Gedenksteine mit einen Taschentuch ab, bis sie glänzten.

Auch Menschen, die zufällig vorbei kamen, interessierten sich für die Aktion. Eine Bäckerin schenkte mir und Kevin - weil wir in der Kälte standen - einen Weckmann. Danach folgten viele weitere Stationen, insgesamt waren es an dem Tag 22 Stolpersteine.

Ich fand´s spannend, aber auch zum größten Teil traurig.


Ganz großes Theater: KARLSSON fliegt nicht mehr

KRESCH-Theater, 18.11.
Weltpremiere im Krefelder KRESCH-Theater. Seit ein paar Tagen läuft im KRESCH, dem Theater in der Fabrik Heeder, ein Stück, das man gesehen haben muss. "Karlsson fliegt nicht mehr" von René Linke, einem Krefelder Autor, handelt von Astrid Lindgrens Kinderbuchfigur "Karlsson", dem "weltbesten Dampfmaschinenzerstörer und Pfannkuchenbäcker". Karlsson fliegt deshalb nicht mehr, weil er inzwischen ein alter Mann ist, in der "Bettenschule" lebt und eigentlich nur noch "verschwinden" will. Als ihm der Schuljunge Benny begegnet, wird der alte Karlsson an seine fantastischen Fähigkeiten erinnert.


Die Hauptdarsteller und der Regisseur von "Karlssson" (von links): Bernd Hoffmann (Karlsson), Franz Mestre (Regie) und Sunga Weineck (Benny)

Mit ihrer Deutsch-Lehrerin Frau Scheller hat sich die 5d das Stück angesehen. Hier die Theaterkritik der Schüler:

Nevin und Sarah: "Aus dem Stück haben wir gelernt, dass alleine sein doof ist und dass alte Menschen eine ganze Menge können. Vielleicht können sie nicht fliegen - aber sie können junge Leute zum lachen bringen und sie haben viel mehr Erfahrung als sie. Das Stück fanden wir superklasse, weil es gleichzeitig witzig und ein bisschen traurig war. Es war witzig, weil Karlsson coole Sprüche d'rauf hatte, z.B.: Es kommt immer d'rauf an, wohin die Wurst beim Kacken fliegt. Es war traurig, weil Karlsson nicht mehr fliegen kann und weil sein kleiner Bruder Lillebror nicht mehr da ist. Auch im richtigen Leben verlieren manche Alte ihre Fröhlichkeit. Dagegen sollte man etwas tun. Benny z.B. schenkt Karlsson Zeit, weshalb es ihm am Ende viel besser geht."

Khalil, Robert und Moussa: "Wenn Menschen alt werden, können sie Dinge verlernen, die sie früher einmal gut konnten, z.B. Fußball spielen und sie können nicht mehr so gut sehen oder hören. Manche alten Menschen verlieren sogar ihr Gedächtnis, was wir sehr traurig finden. Das Stück hat uns sehr gut gefallen, weil Karlsson sehr viele Witze erzählt. Wir fänden es super, wenn es die Kucklimuck-Medizin auch in Wirklichkeit gäbe. Sie besteht nämlich aus lauter leckeren Sachen, z.B. Butterkeksen und Kartoffelchips."

Sandra, Elisabeth und Lisa: "Normalerweise sind Theaterbesuche öde. Doch dieser Besuch war genau das Gegenteil. Karlsson fliegt nicht mehr war zugleich traurig und lustig. Das Stück handelt von Karlsson, dem weltbesten Dampfmaschinenzerstörer, der jetzt ein alter Mann ist. Am traurigsten ist, dass Karlsson glaubt, dass er - nur weil er alt ist - bald verschwinden muss. Doch er lernt Benny kennen, der mit der Zeit sein Freund wird. Karlsson kann zwar nicht mehr fliegen, aber er kann Menschen immer noch zum lachen bringen. Das Stück steckt voller Erlebnisse. Es lohnt sich auf jeden Fall, dafür ins KRESCH-Theater zu gehen!"

(Im Foto rechts: der Regisseur von "Karlsson", Franz Mestre)

Timon, Pascal und Adrian: "Wenn man älter wird, werden die meisten Menschen trauriger und vergessen ihre Kindheit. Sie verlernen, was sie früher einmal konnten. Karlsson z.B. konnte früher einmal fliegen. Jetzt kann er es nicht mehr, denn sein Körper macht es nicht mehr mit. Einmal versucht er es wieder und bricht sich dabei prompt ein Bein. Kinder können dabei helfen, alte Leute an ihr früheres Leben zu erinnern, sie wieder zum lachen zu bringen.
Das Theaterstück war genial, weil es sowohl lustig als auch traurig ist. Es war z.B. lustig, Karlssons heftigen Sprüchen zuzuhören. Außerdem las er Bücher verkehrt herum. Traurig fanden wir, dass er das Buch von Astrid Lindgren, das von ihm selber handelt, zerriss, so als würde es ihn danach gar nicht mehr geben. Einmal sagt er: Schlimm ist es zu verschwinden. Das Stück war fantastisch!"

Justin und Julian: "Alte Menschen konnten früher mal eine ganze Menge, z.B. gut Fußball spielen, Skateboard fahren, gut aussehen - aber wenn sie alt werden, dann verlieren sie viele ihrer Fähigkeiten. Karlsson, der früher einmal Astrid Lindgrens Karlsson vom Dach war, wohnt jetzt im Altersheim, wo er dazu gezwungen wird, jeden Tag sein Bett zu machen. Manchmal darf er noch nicht mal alleine nach draußen. Alte Menschen sind oft alleine und können vieles gar nicht mehr alleine machen. Das Stück Karlsson fliegt nicht mehr war sehr berührend. Karlsson ist sehr traurig. Aber dann kommt Benny. Zuerst mag Karlsson ihn nicht. Aber mit der Zeit werden der alte Karlsson und der junge Benny Freunde. Das führt dazu, dass Karlsson am Ende sogar wieder fliegen kann."

Nataliya, Nathalie und Michelle: "Alte Leute können vielleicht nicht mehr alles machen, was sie früher einmal konnten. Aber auch alte Leute können noch lustig sein. So wie der alte Karlsson. Karlsson fliegt nicht mehr ist ein Stück über das älter werden. Wir haben daraus gelernt, dass auch alte Menschen im Herzen immer noch dieselben sind. Das Stück hat uns sehr gefallen, weil es von alten Menschen handelt, mit denen man noch viel Spaß haben kann, obwohl sie nicht mehr jung sind."

Meyra, Jasmin und Aileen: "Wir haben aus dem Stück gelernt, dass der alte Karlsson nicht mehr alles kann - er hat das Fliegen verlernt und er kann auch keine Dampfmaschinen mehr zerstören. Aber er kann immer noch super reimen und - weil er alt ist - weiß er ganz viel über das Leben. Karlsson ist ganz alleine, lernt aber den Schuljungen Benny kennen, der viel Zeit mit ihm verbringt. Benny kann ganz viel von Karlsson lernen, z.B. von seinen Reisen und wie man fliegen kann. Am Ende fliegen die beiden zusammen."

Hussein und Tobias: "Auf die Bühne kommt ein alter Mann mit einer Plastiktüte und setzt sich auf eine Bank. Es ist der alte Karlsson, der das Fliegen verlernt hat und nicht mehr dieselben Gefühle hat wie als Junge. Karlsson lernt den jungen Benny kennen, der mit seiner Kamera alles Mögliche heran zoomt, z.B. wie Karlsson die Latten seiner Parkbank zählt. Benny wird der einzige Freund in Karlssons Leben. Er erinnert ihn an seinen kleinen Bruder Lillebror, der nicht mehr da ist. Zusammen schaffen es Benny und Karlsson zu fliegen: und zwar über die Dächer von Krefeld."


Elisabeth (5d) mit dem Autor von "Karlsson", René Linke

Kevin über den Autor des Stückes, René Linke, der die 5d in der Schule besuchte: "Herr Linke ist sehr nett. Außerdem halte ich ihn für sehr klug. Sein Theaterstück Karlsson fliegt nicht mehr ist bei meinen Mitschülern sehr gut angekommen. [Kevin konnte es wegen einer Erkältung leider nicht sehen.] Die Erzählungen von dem Stück waren traurig und lustig. Toll fand ich z.B. Karlssons Satz: Es kommt d'rauf an, wohin die Wurst beim Kacken fliegt. Herr Linke hat mit uns in der Klasse ein kleines Theaterstück über Pippi Langstrumpf einstudiert. Es war auch ein klasse Stück. Ich war der Vorhang - und ich glaube, ich habe meine Rolle ziemlich gut gespielt. Herr Linke war begeistert."

René Linke nach seinem Besuch in der KTG zu KTGInfo:
"Ich habe in der KTG schon viele Projekte mit Frau Scheller verwirklicht. Die KTG ist ein Vorbild an Offenheit und Experimentiertfreudigkeit. Für Theaterleute wie mich ist sie eine echte Modellschule!"

KTGinfo ernennt Hernn Linke hiermit zur weltweiten Nummer 2 der Dampfmaschinenzerstörer - die Nummer 1 bleibt natürlich Karlsson...

Link zum KRESCH-Theater, Krefeld: [Hier..]


5d schafft Sensation: Stadtrat sagt ja zu Querungshilfe


Ungefähr so sieht die Querungshilfe aus, die demnächst am Nauenweg gebaut wird

KTG, 29.10.2008. 5d gelingt Sensation: Innerhalb von knapp sechs Wochen genehmigt der Stadtrat den Bau einer "Querungshilfe" am Nauenweg!

Am Dienstag Abend entschied der Bauausschuss des Krefelder Stadtrates, dass am Nauenweg - auf Höhe des Bahnübergangs - eine sogenannte "Querungshilfe" für Fußgänger und Radfahrer gebaut wird. Damit wird in Rekordzeit wahr, worum die Klasse 5d die Krefelder Parteien in einer e-Mail gebeten hatte (KTGInfo berichtete). Die Schüler waren der Meinung, dass sich an dieser lebensgefährlichen Stelle, an der täglich Hunderte KTG-Kids den Nauenweg in Richtung Schule überqueren, dringend etwas ändern muss. Das Foto oben (Westparkstraße, in der Nähe der Rheinlandhalle) zeigt, wie es demnächst auch am Nauenweg aussehen könnte. Glückwunsch an die 5d!

Möglich wurde dieser schnelle Erfolg, weil die Partei "Krefelder Kreis" (KK) sofort auf die Mail der 5d reagierte, sich die Gefahrenstelle ansah und einen Antrag formulierte, über den letzten Dienstag abgestimmt wurde.

In Gegenwart von sieben Vertretern der Klasse 5d wurde nur kurz über den Antrag diskutiert. Dann war die Sache klar: Einstimmig waren alle Mitglieder des Bausschusses für den Bau der Querungshilfe. Dafür stehen jetzt bis zu 15.000 Euro zur Verfügung! Nicht schlecht!

KTGInfo hat O-Töne zur Entscheidung des Stadtrates gesammelt:

Michelle (7b) und
Verena (9a):

„Es hätte schon viel früher etwas geschehen sollen! Diese Endscheidung ist sinnvoll, denn viele Schüler überqueren den Nauenweg mit einem hohen Risiko!"

Nathalie (5d):
"Ich finde, dass zu der Nauenweg-Sache recht schnell eine Endscheidung getroffen wurde. Ich fand, dass es eine gute Idee war. Sonst wäre vielleicht irgendwann ein schlimmer Unfall passiert. Soweit wollten wir es nicht kommen lassen. Vorgestern waren sogar einige von uns bei der Entscheidung des Bauausschusses dabei."

Anna (5d):

"Die Klasse 5d hat es tatsächlich geschafft, dass am Nauenweg etwas gemacht wird. Und zwar wurde beschlossen, dass eine Verkehrsinsel gebaut wird und dass die Straße schmaler wird. Die Schüler der KTG haben künftig einen besseren Schulweg. Herr Weinhold, der Klassenlehrer der 5d, freut sich, dass wir als Klasse so einen Erfolg geschafft haben und jetzt sogar schon ein paarmal in der Zeitung gestanden haben."


Hussein und Timon (5d):

"Wir sind aus der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule. Wir sind mit dem Thema Nauenweg beschäftigt, übrigens arbeiten wir auch für die Schülerzeitung KTGInfo. Wir sind schon oft am Nauenweg gewesen, wir haben getestet, ob die Autofahrer anhalten. Aber da kann man lange warten. Damit haben wir den Leuten gezeigt, dass der Nauenweg gefährlich ist. Wir haben einen Antrag gestellt, sodass am Nauenweg etwas verändert wird. Wir haben nicht sehr lange warten müssen. Wir haben auch mit dem Oberbürgermeister gesprochen. Das ist ein super Gefühl, dass man etwas verändern kann!"


Tobias und Pascal (beide 5d):
"Wir wollen über den Nauenweg berichten! Dienstag war die Bauausschusssitzung, da haben wir den Stadtrat besucht. Wir haben alle Stimmen bekommen. Der Stadtrat hat gesagt: Der Antrag wird so schnell wie möglich umgesetzt, d.h. dass der Überweg so schnell wie möglich gebaut wird..
Alle, die da waren, können es bezeugen."


Moussa aus der 5d:

Am Dienstagabend hat der Stadtrat beschlossen, dass am Nauenweg eine "Querungshilfe“ gebaut wird. Hier meine Meinung: Ich finde die Entscheidung  sinnvoll, weil der Nauenweg eine sehr gefährliche Stelle ist und man beim Überqueren ein hohes Risiko eingeht!“


"Fußballgöttin" Sabrina trainiert für Kopfball-WM
Sabrina aus der 6b trainiert für die Kopfball-WM 2009 in Grønland

KTG, 23.10.2008. Eine ganz normale Vertretungsstunde in der 6b. Der vertretende Lehrer kommt nach der Pause zur Tür herein und traut seinen Augen nicht. Vor ihm läuft ein zierliches Mädchen quer durch die Klasse und köpft dabei mühelos einen Fußball vor sich her. Und sogar noch, nachdem sie sich an ihren Platz gesetzt hat, hört sie nicht damit auf, technisch perfekte Kopfbälle zu produzieren.

Was der Vertretungslehrer nicht weiß: Sabrina (Foto) ist ein Supertalent, das in Damenfußballkreisen längst als angehende Fußball-Göttin gilt. Ihre besondere Spezialität: Kopfbälle. Sabrina kann es beim Köpfen locker mit sämtlichen Bundesliga-Profis aufnehmen.

Sabrinas Trainer, Hansi W. vom CSV Marathon, im Interview mit KTGInfo: „Schon in der F-Jugend hat es Sabrina im Training mal auf 800 Kopfbälle an einem Stück gebracht. Und wenn danach nicht Trainigsschluss gewesen wäre, hätte sie wahrscheinlich damals schon die Tausend voll gemacht.“

Wem die Zahl unglaublich vorkommt, muss es mit eigenen Augen gesehen haben: dank ihrer auf Tempo und Präzision angelegten Technik bringt es Sabrina auf rund 60 Kopfbälle in einer Minute - pro Sekunde also einer.

Sabrina kennt momentan nur ein Ziel: Die Kopfball-WM 2009 in Nuuk/
Grønland. Dort kämpfen im nächsten Juni die weltbesten Kopfball-Experten um den Weltmeistertitel in dieser wenig bekannten Disziplin.

Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Die besten Kopfballer schaffen um die 2500 Bälle in 30 Minuten! Allerdings bei den Senioren... Sabrina kann nächstes Jahr noch in der JuniorInnen-Klasse antreten - und da steht der Rekord momentan bei 1.200 Bällen. Sabrina: "Das kann ich schaffen. Im Training lag ich sogar schon ein paarmal darüber!"

Das einzige, wovor sie sich ein wenig fürchtet, sind die eisigen Temperaturen in
Grønland. Sabrina zu KTGInfo: "Die haben da auch im Juni noch um die 4° Celsius. Das ist für uns deutsche Kopfballer sehr ungewohnt." Deshalb absolviert sie ihre Trainingseinheiten im Krefelder Königspalast: "Da sind ungefähr dieselben Temperaturen wie in Grønland. Und ich darf einmal am Tag vor den KEV-Profis für eine Stunde auf's Eis. Die sind übrigens total nett und lassen mich auch mal ein bisschen länger machen, wenn's gerade gut läuft."

KTGInfo drückt Sabrina sämtliche Daumen. Und bei der WM in Nuuk sind wir natürlich mit einem Reporter-Team dabei!

Schwammwunder in der 8b


Das Schwammwunder in der 8b

KTGInfo, 16.10.2008. 
Ein auf naturwissenschaftlichem Wege nicht zu erklärendes Phänomen hält seit Wochen Schüler und Lehrer der Klasse 8b in Atem. Immer vor der ersten Stunde und nach jeder Pause das gleiche Bild: der Klassenschwamm (Foto) klebt an der Tafel - obwohl kein Klebstoff zu erkennen ist. Der Schwamm scheint - allein durch die Kraft des Wassers - an der Tafel zu haften. Aber damit nicht genug: Seit den ersten Vorfällen achtet die Klasse 8b penibel darauf, dass alle, wirklich alle, nach dem Klingeln den Klassenraum verlassen, sodass sich in den Pausen niemand an der Tafel oder dem Schwamm zu schaffen machen kann.

Trotzdem ist er nach dem Klingeln wieder da: mitten auf der Tafel, der Schwerkraft auf unerklärliche Weise trotzend.

Nadine aus der 8b hat Angst: "Anfangs fand ich das ja noch witzig und glaubte an einen doofen Scherz von einem unserer Jungs in der Klasse. Aber inzwischen ist mir die Sache total unheimlich." Daran kann auch der Klassenlehrer, Herr Beck, nichts ändern. Beck im Gespräch mit KTGInfo: "Ich habe bereits, unabhängig voneinander, zwei Physikkollegen mit der Untersuchung des Phänomens beauftragt. Ergebnislos. Auch der Chemiekollege, Herr V., hat den Schwamm analysiert und keinerlei Klebstoffe ermitteln können. Als Lateinlehrer stehe ich vor einem Rätsel."

Noch schlimmer geht es Steven (8b): "Ich habe inzwischen Albträume. Nachts wache ich schweißgebadet auf und habe Angst, dass ich von dem Schwamm weggewischt werde - so wie der letzte Tafelanschrieb unseres Englisch-Lehrers. Wenn das so weiter geht mit dem Schwamm, wollen mich meine Eltern nicht mehr zur Schule schicken!"

KTGInfo wird natürlich d'ranbleiben. Nach unbestätigten Angaben aus Lehrerkreisen hat die Schulleitung Kontakt mit einem Exorzisten aufgenommen, nachdem der Schwamm obszöne Laute von sich gegeben hat. Sollte sich dies bestätigen, bemühen wir uns umgehend um ein Interview - mit dem Exorzisten und natürlich mit dem Schwamm.


Nauenweg-Skandal: Politiker zu Besuch bei KTGInfo


Herr Küsters (links) und Herr Lattrich vom "Krefelder Kreis", einer der fünf Parteien im
Krefelder Stadtrat


KTG, 25.09.2008. Unsere Story über die lebensgefährliche Stelle am Nauenweg zeigt langsam Wirkung. Als Reaktion darauf kamen gestern zwei Herren vom "Krefelder Kreis" zu Besuch in die Redaktionssitzung: Herr Küsters (im Bild rechts) und Herr Lattrich. Beide sind Krefelder Politiker, die sich mit ihrer Partei für die Belange der Stadt einsetzen. Herr Lattrich als Mitglied des Stadtrates, Herr Küsters als Mitglied der Bezirksvertretung Süd. Mit beiden haben wir uns die Verkehrsführung am Nauenweg genauer angesehen und über Lösungen gesprochen. Herr Küsters und Herr Lattrich haben uns fest zugesagt, dass sie die Angelegenheit in der Bezirksvertretung Süd (das ist so eine Art Parlament für unseren Südbezirk) und im Stadtrat unterstützen werden. Also: die Sache nimmt jetzt konkrete Formen an. KTGInfo wird weiter berichten...

Mit Herrn Lattrich führten wir das nachfolgende Interview:

KTGInfo: Seit wann sind Sie politisch aktiv?
Herr Lattrich: Seit über 37 Jahren. Ich habe direkt nach meinem Chemie-Studium damit angefangen. Damals bin ich in die FDP eingetreten. Aus der bin ich dann aber vor einigen Jahren wieder ausgetreten. Mit Freunden habe ich dann den Krefelder Kreis gegründet

Wie sind Sie darauf gekommen Politiker zu werden?
Ich würde mich nicht als "Politiker" bezeichnen. Ich kümmere mich um Dinge, die die Allgemeinheit betreffen. Z.B, finde ich wichtig, wofür hier in Krefeld Geld ausgegeben wird. Ich finde wichtig, dass es in einer Stadt gerecht und sozial zugeht.


Herr Küsters und Herr Lattrich mit der Redaktion von KTGInfo

Was macht Ihnen an der politischen Arbeit Spaß?

Den meisten Spaß macht es mir, wenn ich irgendetwas änern kann, etwas, das mir wichtig ist. Als Mitglied der kleinsten Fraktion (Partei) im Krefelder Stadtrat ist das besonders schön, wenn man eigene Vorstellungen durchsetzen kann.

Was finden Sie an der Arbeit im Stadtrat doof?
Was mich oft ärgert ist die Sturheit anderer Politiker. Manchmal sehen die eine Sache genauso wie - aber wenn es dann um die Abstimmung geht, stimmen sie ganz anders ab. Denen geht es oft gar nicht um die eigene Überzeugung, sondern darum, dass die eigene Partei eine Mehrheit bekommt - egal, worum es geht.

Um welche Themen kümmert sich der Stadtrat am häufigsten?
Das ist schwer zu sagen. Momentan ist z.B. die Gestaltung des Ostwalls ein ganz häufiges Thema. Das ist immer davon abhängig, wo gerade die großen Probleme liegen. Und das wechselt - die Themen sind also immer sehr verschieden.

Kümmert sich der Stadtrat auch um die Krefelder Schulen?
Aber sicher. Es gibt einen Schulausschauss im Stadtrat, der für alle schulischen Belange zuständig ist, und einen Bauausschuss, der für alle Reparaturarbeiten in den Schulen zuständig ist. Da die Schulen der Stadt gehören, wird alles Wichtige, das die Schulen betrifft, z.B. der Bau einer Aula für Eure Schule, im Stadtrat abgestimmt und beschlossen.

Ab welchem Alter kann man Mitglied im Stadtrat werden?
Ab 18 Jahren. Wählen kann man bei Kommunalwahlen, also Wahlen für den Stadtrat, schon ab 16.

Wie wird man Mitglied im Stadtrat?
Ganz einfach. Man lässt sich von einer Partei als Kandidat aufstellen und wenn die Partei dei den Kommunalwahlen genügend Stimmen bekommt, zieht man in den Stadtrat ein. Man kann aber auch in den Stadtrat einziehen, ohne dass man einer Partei angehört. Dann tritt man als sogenannter "Einzelkandidat" an. In Krefeld hat es schon einmal einen solchen Einzelkandidaten gegeben: Herr Dönert.

Braucht man eine bestimmte Ausbildung um in den Stadtrat zu kommen?
Nein. Das kann jeder, der Krefelder Bürger ist - egal welchen Schulabschluss oder welchen Beruf er hat.

Herr Lattrich, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!


Lebensgefahr auf dem Schulweg!


Lebensgefahr am Nauenweg. Elisabeth M. (5d) versucht den Radweg zur
Schule (roter Pfeil) zu erreichen.


KTG, 18.09.2008.
Was Ihr hier in dem Foto seht, ist eine der gefährlichsten und nervigsten Stellen im Krefelder Straßenverkehr. Es handelt sich um den Nauenweg, und zwar direkt an dem Bahnübergang zwischen ALDI und der Großbäckerei SOMMER. Jeden Morgen und jeden Nachmittag fahren an dieser Stelle zig KTG-Schüler über den Nauenweg, um auf den Radweg zur Schule (roter Pfeil) zu gelangen. Das Problem dabei: Es gibt weder eine Fußgängerampel, noch einen Zebrastreifen, noch irgendein Verkehrsschild, welches die Autofahrer dazu zwingt, langsamer zu fahren. Die Folge: man muss oft Minuten lang warten oder aber man begibt sich in Lebensgefahr, wenn man die Straße überquert. Das muss sich ändern!

 
Der Bahnübergang am Nauenweg

Die KTGInfo-Redaktion hat die Stelle einen Nachmittag lang beobachtet und kommt zu einem schockierenden Ergebnis: wenn sich an der Verkehrsführung nichts ändert, wird irgendwann ein schwerer Unfall passieren. Dann wird sich vermutlich ganz schnell etwas ändern. Aber muss es erst soweit kommen?

Sicher, die Radfahrer, die aus Richtung ALDI zur Schule wollen, könnten auch bis zur nächsten Kreuzung weiter fahren, dort auf eine grüne Ampel warten und gefahrlos in die Alte-Gladbacher-Straße einbiegen. Das wäre der sichere Weg. Den nimmt aber keiner, weil er ein Umweg ist und Zeit kostet, vor allem dann, wenn man spät d'ran ist. Schüler, die diesen Umweg dem Sicherheitsrisiko am Bahnübergang vorziehen, sind nach KTGInfo-Recherchen seltene Ausnahmen.


Gefährliches Spiel: Die KTGInfo-Redakteurinnen Elisabeth und Anna (5d) bei dem
vergeblichen Versuch den Nauenweg zu überqueren. Im Hintergrund: der Radweg
zur Schule.


Die meisten Fußgänger und Radfahrer lassen sich auf das gefährliche Spiel ein, warten entweder quälend lange Minuten auf eine Lücke im Auto-Verkehr oder hoffen darauf, dass ein Autofahrer mal anhält - was die Sache erst recht brenzlig werden lässt, da der Gegenverkehr vielleicht einfach weiter fährt. Und das oft mit überhöhter Geschwindigkeit.

Bei den Recherchen zu dieser haarsträubenden Story stieß die Redaktion auf Frau Reuter (Foto unten), eine Anwohnerin unserer Schule. Sie und ihr Enkelkind Sergio wollten an derselben Stelle den Nauenweg überqueren um zum Spielplatz hinter den Hochhäusern zu gelangen. Frau Reuter im Interview mit KTGInfo: "Das ist eine furchtbar gefährliche Stelle. Die Autos sind oft viel zu schnell und ich warte seit Jahren darauf, dass hier mal 'was Schlimmes passiert." Frau Reuter sieht hier nur einen Ausweg: "Die Stadt muss dringend etwas unternehmen!"


Frau Reuter mit Enkelkind Sergio

Die Redaktion schließt sich der Forderung an.
Hier gehört eine Fußgängerampel hin. Oder ein Zebrastreifen mit einer Warnblink-Anlage. Mindestens aber ein Tempo-30-Schild, dass die Autofahrer zu langsamem Fahren an dieser gefährlichen Stelle zwingt.

Es wäre klasse, wenn nicht erst ein schwerer Unfall passieren müsste...

Zurück zum Seitenanfang...

Geiles Wochenende

Lange ausschlafen, Chillen und Soft Drinks auf der House Party - Krefeld am Wochenende

Was macht eigentlich der typische Krefelder am Wochende, wenn er bzw. sie so um die 15 ist und eine Woche KTG hinter sich gebracht hat? Für Miriam, David, Kristina und Eduard (alle 9b) steht fest: erstmal lange ausschlafen. David: "Sobald ich am Freitag Abend im Bett bin, falle ich in ein tiefes Koma. Vor Samstag Nachmittag geht dann gar nichts mehr."


Miriam, Eduard, Kristina und David aus der 9b (wollen anonym bleiben)

"Wie lange tatsächlich geschlafen wird, hängt allerdings stark davon ab, wie lange ich draußen bin", gibt Miriam zu bedenken. Und das kann spät werden. Alle vier erzählen gegenüber KTGInfo, dass sie Freitag und Samstag normalerweise nicht vor 23.00 Uhr zu Hause sind. Und manchmal wird es auch 1 Uhr morgens - je nachdem, wie genau es die Eltern wissen wollen oder ob die überhaupt zu Hause sind. "Am besten ist natürlich sturmfrei", wissen alle aus Erfahrung.

Wenn sie ans nächste Wochenende denkt, freut sich Miriam am meisten auf das Klingeln nach der letzten Stunde an der KTG. "Dann bricht bei mir innerlich das Gefühl totaler Freiheit aus. Meistens treffe ich mich dann mit Freunden im Forstwald und wir hängen einfach nur ab."

David ist Sportler; er freut sich am Wochenende am meisten auf seine Work Outs bei McFit. Ein bisschen was davon kann man durchaus sehen, wenn man sich Davids Oberarme genauer anschaut.

Kristina ist vor allem scharf auf solche Wochenenden, an denen zu Hause sturmfrei ist. Dann kann´s spät werden und es sind keine Eltern da, die entweder zu neugierig sind oder zu pingelig auf die Einhaltung lästiger Regeln achten.

Eduard sieht seine Wochenenden mit jamaikanischer Gelassenheit. Zu seinem sonnengebräunten Taint, der - angeblich - nichts mit den Krefelder Sonnenstudios zu tun hat, passt, dass es für ihn zwischen Freitag und Sonntag vor allem um eins geht: Chillen, Shisha rauchen und mit Kumpels abhängen.

Alkohol und Drogen?

Klar, auch Alkohol und Drogen sind am Wochenende ein Thema. Die Vier aus der 9b lassen´s eher langsam angehen, auch wenn alle zugeben, dass sie sich hin und wieder mehr genehmigen als erlaubt ist. Für Eduard gehört am Wochenende Alkohol zum Feiern einfach dazu. "Aber nicht bis zum Kotzen - da hört der Spaß für mich auf!"

"Ich fahr' Roller", sagt David. "Da kommt mehr als ein Bier für mich eh nicht in Frage." Und Kristina weiß, dass es auch mal ohne Alkohol geht, wenn man gut d'rauf kommen will. "Ich versuche auf jeden Fall, nie zu übertreiben. Dann wird's nämlich voll peinlich."

Die meisten bleiben bei Mix-Getränken, wenn sie Alkohol trinken. Harte Sachen kommen zwar vor, "aber das beschränkt sich meistens auf ein oder zwei Flaschen Vodka, die man mit der Clique teilt", so Eduard zu KTGInfo.

Auf die Frage, woher die harten Sachen eigentlich kommen, gibt es von allen die gleiche Antwort. "Irgendein Kiosk halt." Obwohl Kiosk-Besitzer an Jugendlich eigentlich keinem Schnaps verkaufen dürfen, scheint jeder der Vier einen zu kennen, der die Sache nicht so eng sieht. "Außerdem hat man ältere Freunde, die einem bei Bedarf 'was besorgen", gibt Miriam zu Protokoll.

Beim Thema Drogen herrscht bei allen Vier Einigkeit: "Irgendwelches Zeug rauchen oder Pillen schlucken ist zu gefährlich. Darauf lässt sich keiner von uns ein," sagt David mit Überzeugung.

Aber Angebote gäbe es durchaus genug. Und nicht nur am Wochenende. "Gras wird überall geraucht. Auf allen Krefelder Schulhöfen kommt das vor", sagen die vier KTGler. "Und wer sich 'was besorgen will, der findet auch jemandem, der ihm 'was vertickt.

Und die Lehrer? "Die kriegen das normalerweise nicht mit", sagt Kristina. "Oder sie wollen es nicht mitkriegen, weil es Ärger und Arbeit bedeuten würde", ergänzt ihre Schwester. Dass auf dem Schulgelände Zeug verkauft wird, halten beide jedoch für sehr unwahrscheinlich. "Viel zu gefährlich", meinen sie. "Da gibt's Orte, die sicherer sind."

Krefeld am Wochenende - offenbar eine fremde Welt, von der viele Erwachsene längst nicht alles wissen.


Lebensretter Fahrradhelm

Schützt Wassermelonen und Radfahrer: Lebensretter Fahrradhelm

Die neuen Fünfer an der KTG hatten diese Woche Besuch von der Polizei. Es hatte zwar keiner irgendetwas verbrochen, aber Herr Rönsch und Herr Bott hatten trotzdem einen guten Grund vorbei zu kommen. Die beiden Krefelder Polizisten erzählten davon, was passieren kann, wenn man beim Radfahren ohne Helm stürzt oder in einen Unfall gerät. Die Fünfer sahen z.B. Fotos von zerplatzten Windschutzscheiben, auf die ein Radfahrer mit dem Kopf aufgeschlagen war. „Ein Kopf kann wie eine Wassermelone zerplatzen, wenn er mit Wucht irgendwo aufschlägt“, so der Polizist Bott. Da hilft nur eins: „Einen Fahrradhelm tragen! Und zwar immer“ Der sieht cool aus und kann schnell zum Lebensretter werden.


Herr Bott von der Krefelder Polizei

Herr Rönsch und Herr Bott können das mit an einem einfachen Test vorführen. Moussa aus Herrn Weinholds 5d soll mit einem Besenstiel auf einen Fahrradhelm schlagen – und zwar so fest wie er kann. Moussa gibt sich größte Mühe, prügelt mehrfach auf den Helm ein. Aber so fest er auch zuschlägt (Moussa boxt in seiner Freizeit für einen Krefelder Boxverein...), er schafft es nicht den Helm kaputt zu bekommen. Nach mehreren Versuchen ist nur ein kleiner Riss an der Oberfläche zu sehen. Das Innere des Helms (eine dicke Schicht aus Styropor) ist weiterhin völlig in Ordnung. Der Besenstiehl hingegen ist beim sechsten Versuch in der Mitte zerbrochen.


Moussa aus der 5d (Mitte) beim Helm-Check

Moussa im anschließenden Gespräch mit KTGinfo: „Wenn ich mir vorstelle, ich hätte so meinem Klassenkameraden Justin auf den Kopf geschlagen – ohne Helm wäre der jetzt tot!“ Justin (im Foto rechts neben Moussa) stimmt zu: „Mit Helm hätte ich vielleicht ein bisschen Kopfschmerzen; aber ohne Helm...“

Die 5d ist jedenfalls überzeugt. Kein Radfahren mehr ohne Helm. Denn selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten kann ein Sturz viel schlimmer sein als Moussas Schläge mit dem Besenstiehl.


Robert und Justin (5d) untersuchen einen Helm

Auch Herr Weinhold, begeisterter Radfahrer und bisher meist ohne Helm unterwegs, hat sich überzeugen lassen. Weinhold: „Von jetzt an nur noch mit Helm!“


York 2008 - Ein geiler Ausflug!



KTG, 11.03.2008. Nachdem schon im vergangenen Jahr eine kleine Abordnung der KTG eine Schiffsreise ins englische York unternommen hatte, gingen am vergangenen Wochenende 25 OberstufenschülerInnen auf große Fahrt. Auf dem Programm standen Abstecher nach Brügge, Amsterdam und natürlich ins mittelalterliche York. Die Stimmung war trotz des etwas durchwachsenen Wetters von Anfang bis Ende supergeil, sodass einige Teilnehmer bereits ihre Teilnahme im nächsten Jahr angekündigt haben. Fotos: [Hier...]


SV diskutiert leidenschaftlich: Schulkleidung an der KTG?



KTG, 08.02.2008. SV-Sitzung. In der SV wird leidenschaftlich über die Einführung von Schulkleidung an der KTG diskutiert. Unter der Leitung von Herrn Leske hat sich eine Arbeitsgruppe in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Angebote wurden eingeholt und miteinander verglichen. Entwürfe für die Schulkleidung wurden hergestellt und diskutiert. Und vor allem ging es immer wieder um die entscheidende Frage: Wollen wir das überhaupt?

In der SV-Sitzung stellte die Arbeitsgruppe nun ihre Ergebnisse vor. Es kam eine lebhafte Diskussion in Gang, bei der sich sowohl Gegner als auch Befürworter einer einheitlichen Schulkleidung äußerten.

Die SV bedankt sich ausdrücklich bei der Arbeitsgruppe! Die Jungs und Mädels und natürlich Herr Leske waren suuuuuuuuuuuper vorbeitet und hatten auf alle Fragen eine Antwort. So müsste SV-Arbeit immer laufen!!!



Klar ist im Moment soviel:
  • Niemand wird zum Kauf oder zum Tragen einer einheitlichen Schulkleidung gezwungen werden.
  • Es soll keine "steife", an Uniformen erinnernde Schulkleidung sein, wie man sie z.B. aus England kennt.
  • Die meisten Befürworter waren für die Einführung einfacher Polo-Shirts für den Sommer und Kapuzen-Shirts für den Winter.
  • Die Klamotten sollen mit einem Symbol der Schule bestickt sein und nicht teurer sein als andere Klamotten sein.
  • Es wird eine Abstimmung geben, an der sich alle KTG-Schüler beteiligen können: und zwar sowohl über die Einführung einer Schulkleidung als auch darüber, wie sie aussehen soll.
KTGInfo wird in den nächsten Wochen ein paar Modelle zeigen, über die dann abgestimmt wird.


Leidenschaftliche Diskussion

In allen Klassen wird bis nach den Osterferien ein Stimmungsbild eingeholt. Wenn dieses Stimmungsbild schon eine klare Mehrheit für eine Schulkleidung zeigt, ist die Sache klar: dann reden wir nur noch darüber, wie die Kleidung aussehen soll. (Mit Widerstand in der Schulpflegschaft oder in der Schulkonferenz rechnen wir nicht...)

Argumente dafür:



... und dagegen:



Und die Mädels im nächsten Foto haben sich gemeldet als gefragt wurde, wer bei der Vorbereitung eines Sommerfestes mitmachen will. Wir werden sie beim Wort nehmen.









CHAT
REDAKTION
DISCLAIMER
IMPRESSUM
SCHULE
KREFELD



i